JFW fordert hartes Vorgehen bei illegaler Veranstaltung "Standortfucktor Winterthur"

Die Jungfreisinnigen Winterthur fordern, dass die illegale Veranstaltung „Standortfucktor Winterthur“, falls kein Bewilligungsgesuch eingereicht werde, nicht stattfinden soll. Mit der angriffigen Parole „Standortfucktor Winterthur“ soll eine unbewilligte Tanzdemo in der Stadt Winterthur stattfinden. Die Demonstration „Tanz Dich frei“ hatte in Bern Schäden in der Höhe von 2.2 Millionen Franken verursacht und mehrere Verletzte gefordert. Aus diesem Grund fordern die Jungfreisinnigen der Stadt Winterthur von der Polizei folgendes Vorgehen: Falls keine Bewilligung durch Verantwortliche eingereicht wird, hat keine Demonstration stattzufinden. Falls eine Bewilligung für die Tanzdemonstration eingereicht wird, soll sie idealerweise nicht in mitten der Stadt stattfinden sondern auf einem Stadtgebiet wie beispielsweise der Schützenwiese oder dem Reitplatz, wo die Demonstranten zum einen weniger Schaden anrichten können, zum anderen auch ungestört tanzen können. Falls eine unbewilligte Demonstration, auf dem Stadtgebiet stattfinden sollte, fordern die Jungfreisinnigen Winterthur ein hartes Vorgehen der Polizei. Etwaige Randalierer sind sofort zu verhaften und haben die durch sie verursachten Kosten vollumfänglich zu tragen.   Wie Yves André Collet, Co-Präsident der Jungfreisinnigen des Kantons Zürich sowie Vize-Präsident der Jungfreisinnigen Winterthur und selbst Winterthurer erklärt, sei die „Tanz dich Frei“ in Bern völlig ausgeartet und aufgrund der hohen Schäden in der Höhe von mehr als 2 Millionen Franken ein Negativbeispiel. Ohne einen klaren Verantwortlichen und eine ordentliche Bewilligung sei eine ähnliche Veranstaltung in Winterthur nicht zu tolerieren. Generell seien unbewilligte Demonstrationen auf Stadtsgebiet untragbar. Des Weiteren sei im Kanton Zürich, entgegen der Forderung der JFZH das Hooligan Konkordat angenommen worden. Es sei nun an der Zeit zu beweisen, dass man nicht nur Sportfans benachteiligen wolle, sondern die gleichen Regeln für alle gelten würden. Eine unbewilligte Demonstration komme einem Affront gegenüber dem Rechtsstaat gleich und sei durchaus mit einem Hochrisikospiel zu vergleichen. Weiter erklärt Collet, dass die Polizei in einem Rechtsstaat vor allem die Aufgabe habe, Sicherheit zu schaffen. Im Falle einer vorangekündigten illegalen Demonstration wie der „Standortfucktor Winterthur“ erwarte er deshalb eine konsequente und harte Vorgehensweise, sollte es zu Ausschreitungen kommen. Auch die Junge SVP der Stadt Winterthur unterstützt das jungfreisinnige Anliegen vollumfänglich. Wie Matthias Gubler, Präsident der JSVP, erklärt, vertritt auch die JSVP den Standpunkt von Gesetz und Ordnung.