Die Jungfreisinnigen Winterthur (JFW) hielten am Mittwoch, 24. April 2019 ihr neues Veranstaltungsformat von Mitgliederversammlungen ab.

Nebst einem kurzen und interessanten Input-Referat durch den Entrepreneur Club Winterthur, der Plattform für Startups in der Region Winterthur und Veranstalter der jährlich stattfindenden Startup-Night, wurden auch die Parolen für die kommenden städtischen Abstimmungen vom 19. Mai 2019 gefasst. Das neue Format mit Parolenfassung soll den Bezug zu Themen in der Stadt Winterthur stärken und wurde von den Mitgliedern geschätzt und gut besucht.

JA zum Ersatzneubau Sekundarschule Wallrüti und Sanierung Turnhallen- und Singsaaltrakt

Die Schulraumprognose zeigt bis 2031 ein erhebliches Wachstum der Schülerzahlen und somit des benötigten Schulraumes, insbesondere im Stadtkreis Oberwinterthur. Das heutige Schulhaus Wallrüti aus dem Jahr 1974 weist trotz der eher kurzen Lebensdauer bereits erhebliche Bauschäden an der Tragstruktur auf und kann aus Sicherheitsgründen nicht über das Jahr 2022 hinaus betrieben werden. Der Bedarf ist unbestritten, zumal mit ein vergleichsweise günstiges und flächeneffizientes Bauwerk projektiert ist. Zur Diskussion stand jedoch die «Nutzungstauglichkeit» in Bezug auf den kompletten Verzicht von inneren Erschliessungszonen zugunsten der aussenliegenden Laubengänge.

JA zur Abwasserfreien oberen Töss

Der Zusammenschluss der bisher autonom betriebenen Abwassernetzwerke im Tösstal mit heute teils eigenen Abwasserreinigungsanlagen macht im heutigen Bestreben nach Effizienz mehr als Sinn. Denn das gesamte Abwasser aus dem Tösstal soll zukünftig in der ARA Hard in Winterthur gereinigt werden, was die Wassermassen dort erhöht und die Gesamtkosten durch Aufteilung auf die Gemeinden deutlich senkt. Auch aus ökologischer Sicht erzielt die Vorlage viele Vorteile: Die hohe Qualität von Grund- und Trinkwasser kann langfristig für weitere Generationen garantiert werden.

Bei Rückfragen:
– Raphael Perroulaz, Präsident JFW, 079 402 73 37