Die Jungfreisinnigen Winterthur fassen für die drei städtischen Vorlagen vom 27. September 2026 jeweils die Ja-Parole. Trotz der beträchtlichen Kosten beim Alterszentrum Adlergarten und beim Stadion Schützenwiese sind die drei Vorlagen wichtige Weichenstellungen für ein zukunftsfähiges Winterthur. Die JFW unterstützen deshalb sowohl die beiden Investitionsvorhaben als auch den Gestaltungsplan zur ARA Hard.
JA zur Vorlage «Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken»
Die Jungfreisinnigen Winterthur unterstützen den Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten. Mit dem Neubau entstehen 120 zeitgemässe Pflegeplätze und gleichzeitig eine wichtige Rochadefläche für die anstehenden Sanierungen weiterer städtischer Alterszentren. Auch wenn der Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken sehr hoch ist und ein sorgfältiger Umgang mit den öffentlichen Mitteln zentral bleibt, überwiegt aus Sicht der JFW der langfristige Nutzen des Projekts. Die Jungfreisinnigen empfehlen deshalb die Annahme der Vorlage.
JA zur Vorlage «Stadion Schützenwiese: Ersatzneubau Stirntribünen und neues Betriebs- und Garderobengebäude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken»
Weiter stimmen die JFW dem Verpflichtungskredit von CHF 35,13 Millionen für den Ersatzbau der Stirntribünen und das neue Betriebs- und Garderobengebäude der «Schützenwiese» zu. Nebst dem Kapazitätsausbau sorgt das Projekt für Planungssicherheit bezüglich der Erfüllung der Liga-Standards. Zudem profitieren auch die FC Winterthur-Frauen sowie die Jugendabteilung durch die erhöhte Nutzungszeit der Nebenplätze an Spieltagen. Mit der Annahme der Vorlage werden beste Voraussetzungen für die zukünftige Weiterentwicklung des FC Winterthurs geschaffen.
JA zur Vorlage «Öffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und Zonenplanänderung ARA Hard»
Die JFW sprechen sich für die Vorlage betreffend den öffentlichen Gestaltungsplan und die Zonenplanänderung für die ARA Hard aus. Der Ausbau der ARA ist für eine zukunftsfähige Abwasserreinigung und die Sicherstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Winterthur notwendig. Mit den vorgesehenen Ersatzmassnahmen wird der Eingriff in Natur und Landschaft angemessen kompensiert und gleichzeitig eine ökologische Aufwertung des Gebiets erreicht. Damit schafft die Vorlage eine ausgewogene Lösung, die den Ausbau der wichtigen Infrastruktur mit dem Schutz und der Aufwertung unserer natürlichen Lebensräume verbindet.
Kontakt

Elektra Langerweger
Co-Präsidentin Jungfreisinnige Winterthur

Philipp Wegmann
Co-Präsident Jungfreisinnige Winterthur